Altpfadfinderverband (APV)

Schon 1926 schlossen sich die austretenden Pfader zum Altpfadfinderverband Schwyzerstärn (APV) zusammen. Der APV will die früher geschlossenen Freundschaften auch im Erwachsenenalter pflegen und den Kontakt zwischen Ehemaligen und Aktiven fördern. Ein besonderes Anliegen ist die Unterstützung der aktiven Schwyzerstärnler mit Rat und Tat. Der Verein zählt ca. 850 Mitglieder und ist der grösste seiner Art in der Schweiz.

Ein Auszug aus der Jubliäumsschrift 75 Jahre Schwyzerstärn

Was ist der APV für den Schwyzerstärn? - Vorerst Endstation. Endstation für alle diejenigen, die ihre aktive Laufbahn beenden, nicht nur für Führerinnen und Führer. Leute also, die während Jahren einen grossen Teil ihrer Freizeit für den Schwyzerstärn gegeben haben. Leute, die vorerst in den Hintergrund treten, nicht jeden Samstag dabei sein und vorläufig nichts mehr tun möchten. Der APV ist dazu geradezu ideal: Das Einzige, was man tun muss: die Summe von Fr. 3.- (drei, seit der Gründung unverändert!) bezahlen. Damit hat's sich auch schon. weitere Verpflichtungen bestehen nicht. Völlig freiwillig ist die Teilnahme an der jährliche Hauptversammlung sowie an der traditionellen Herbstveranstaltung, welche meistens aus der Besichtigung eines in Bern oder Umgebung ansässigen Betriebes besteht. Der APV als Ruhekissen also? - Der APV ist aber mehr. Viele der sich auf einen gemächlichen Ruhestand freuenden APV-Mitglieder werden bald wieder geweckt. Als Schwerarbeiter vor oder hinter den Kulissen bei Unterhaltungsabenden, Lagern, als Abteilungsleiter oder Corpsleiter oder in einer der Funktionen des Heimvereins oder des APV. Dieses Reservoir ist von unschätzbarem Wert für die Aktiven. Wohl läuft der Betrieb in den Einheiten und Abteilungen mit den aktiven Führern allein. Bei Grossanlässen ist der Führerschaft aber jeweils sehr gedient, wenn sie für zusätzliche Arbeiten auf die Mitwirkung Ehemaliger zählen kann. Und die APV-Mitglieder schätzen solche Temporäreinsätze, weil sie nach kurzer, intensiver Arbeit wieder zurücktreten können. Und weil dem, wo möglich, jeder aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten eingesetzt wird an Orten, wo solche Kenntnisse nötig sind.

Und schliesslich ist der APV eine nicht zu unterschätzende Geldquelle für die Aktiven. Jedes der rund 850 APV-Mitglieder zahlt im Durchschnitt CHF Fr. 25.- pro Jahr (statt der geforderten 3.-).Rechne! Der Grossteil des Geldes fliesst nicht in unsere eigene Tasche, sondern in Form von Beiträgen ans Corps oder an den Heimverein, die beide ohne diese Finanzquelle kaum in der Lage wären, alle ihre Auslagen zu berappen.

Schwyzerstärn und APV sind zwar zwei voneinander unabhängige Vereine. Aber sie sind, wie wir soeben gesehen haben, sehr eng miteinander verbunden. Ohne APV keine Unterstützung für das Corps und ohne Corps keine Mitglieder für den APV. So könnte man, etwas vereinfacht, wohl unsere Verbundenheit ausdrücken. Wir freuen uns deshalb, unseren Aktiven von Herzen gratulieren zu können. Und wir hoffen, auch in den nächsten 75 Jahren miteinander in enger Zusammenarbeit den Pfadergedanken weitertragen zu können. Dies wird möglich sein, wenn möglichst viele Aktive nach Beendigung ihrer Laufbahn nicht einfach aus-, sondern in den APV übertreten. Auf später und mit kameradschaftlichen Grüssen!

Im Namen des APV
Der Obmann:

Schnätz

 

 

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